Abfallwirtschaftsbetrieb München

Kampagne Plastikvermeidung 2020

Aufmerksamkeit ohne Zeigefinger

Müllvermeidung ist in unserer Gesellschaft eine echte Herausforderung. Und doch lässt sich mit einfachen Mitteln viel erreichen. Den Verbraucher für dieses Thema zu sensibilisieren und damit vor allem den Einweg-Plastikmüll zu vermeiden, ist das Ziel der neuen Kampagne des Abfallwirtschaftsbetriebs der Stadt München (AWM). Auf negative Motive wird dabei ganz bewusst verzichtet. Vielmehr visualisiert die Kampagne mit dem Untertitel „Für München ist Einweg-Plastik nicht mehr tragbar“ die Problematik Plastikmüll durch eine grundsätzlich ästhetische und positive Bildsprache. Und führt den Betrachter durch eine scheinbar positive Inszenierung und nicht mit erhobenen Zeigefinger auf das Thema. Mit dieser neuen Kampagnen-Idee wird die klare Strategie des AWM zur Abfallvermeidung auf eine erfrischend nicht belehrende Art und Weise umgesetzt.


Das Spiel mit den Sehgewohnheiten

In die scheinbar modernen und stylischen Model-Motive der Kampagne, die in Haltung, Blick und Gesamtanmutung Teil einer hochwertigen Mode-Kampagne sein könnten, werden Kleidungsstücke und Accessoires aus Plastikelementen kunstvoll integriert und stören damit die Gesamtinszenierung. Die visuelle Wahrnehmung löst eine Diskrepanz zwischen der kognitiven Erwartungshaltung und dem tatsächlich Bild aus. Und führt dem Betrachter ohne lehrhaften Zeigefinger eher spielerisch auf das Thema Plastikvermeidung. Überraschend. Humorvoll. Eindringlich. Die Visuals wirken klar, stark und in Verbindung mit der Headline „Für uns ist Plastik nicht mehr tragbar“ unmissverständlich. In Serie wirken die Motive immer wieder überraschend und trotz des ernsthaften Themas fantasievoll und positiv. Insgesamt überzeugt die Kampagne, die über Film, Funk, Social Media und Print ausgerollt wird, mit ihrer Stärke in Sachen Aufmerksamkeit, Plakativität und Sympathie.

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Karla Blanco
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